Beim Familienstellen arbeitet man häufig mit einer Gruppe. Ein Teilnehmer, der sogenannte "Aufsteller" stellt seine Familie auf. Er sucht für jedes Mitglied seiner Familie jemanden aus der Gruppe aus. Dann stellt er diese Person so im Raum auf, wie die Mitglieder seiner Familie nach seiner Ansicht zueinander in Beziehung stehen. Dadurch wird die Dynamik, die in dieser Familie herrscht, sichtbar. Eine besondere Rolle spielen dabei ausgeschlossene oder früh verstorbene. Familienmitglieder, die dann dazugestellt werden. Man hat entdeckt, dass Ihr schweres Schicksal häufig von Nachkommen nachgeahmt wird, sodass diese ihr eigenes Leben nicht wirklich ergreifen können. Diese "Solidarität" innerhalb der Sippe wird unbewusst gelebt und geschieht aus Liebe zum leidenden Sippenmitglied.
Generell kann je nach Fragestellung die Herkunftsfamilie oder die Gegenwartsfamilie aufgestellt werden.
Ziel des Familienstellens ist es, die Dynamik innerhalb einer Sippe sichtbar zu machen und die verlorene Rangordnung wieder herzustellen. Jedes Mitglied darf dazugehören und seinen Platz einnehmen. Die Erlaubnis dazuzugehören und das Einhalten der Ordnung wirken sich auf die Betroffenen oft erleichternd aus.
Familienaufstellungen sind also heilende innere Bilder und keine Handlungsanweisungen.
Allgemein wird eine normale psychische Verfassung erwartet.
Die Aufstellung wird anhand eines Fragebogens vorbereitet. Die gesammelten Fakten werden in einem Einzelgespräch in einem Stammbaum, dem sogenannten Genogramm, festgehalten. Daraus ergibt sich dann die Familienstruktur. Durch dieses Zusammentragen von Fakten rücken Familienmitglieder und Ereignisse ins Blickfeld, die man vorher übersehen hat, sie für unbedeutend hielt oder von denen man gar nichts wusste.
Anschliessend wird die Familie bereits ein erstes Mal mit Holzfiguren aufgestellt. Dann wird gemeinsam entschieden, ob eine Aufstellung in der Gruppe oder als Einzelarbeit sinnvoll ist.
| Art | Preis |
|---|---|
| Teilnahme an einem Aufstellungskurs | Fr. 40.- pro Abend |
| Fr. 80.- pro Ganztag | |
| Eigene Aufstellung | Fr. 200.- |
| Genogramm | Fr. 150.- bis Fr. 200.- je nach Zeitaufwand |
| Nachgespräch | Fr. 150.- |
Je nach Einkommen können die Preise reduziert werden.
Studenten, Lehrlinge und Arbeitslose zahlen pro Aufstellung Fr. 150.- und für
die Gespräche je Fr. 100.-
Referate oder Kurse, die ich momentan zum Thema Systemaufstellungen anbiete:
Abendkurse: Systemaufstellungen als Versöhnungsarbeit, Familien- und Organisationsaufstellungen, Mi. 13. Januar / 12. Mai / 9. Juni / 8. September / 10. November / 8. Dezember, Burgdorf
Tageskurse mit Einführungen: Systemaufstellungen als Versöhnungsarbeit, Familien- und Organisationsaufstellungen, Tageskurs, Sa. 13. Februar / 13. März / 10. April /3.Juli / 7. August / 2. Oktober, Achtung neues Datum Burgdorf