Systemaufstellungen als Weg der Versöhnung

Familien- und Organisationsaufstellungen

Laufende Kurse

Informationen zur Methode

Was ist Familienstellen?

Beim Familienstellen arbeitet man häufig mit einer Gruppe. Ein Teilnehmer, der sogenannte "Aufsteller" stellt seine Familie auf. Er sucht für jedes Mitglied seiner Familie jemanden aus der Gruppe aus. Dann stellt er diese Person so im Raum auf, wie die Mitglieder seiner Familie nach seiner Ansicht zueinander in Beziehung stehen. Dadurch wird die Dynamik, die in dieser Familie herrscht, sichtbar. Eine besondere Rolle spielen dabei ausgeschlossene oder früh verstorbene. Familienmitglieder, die dann dazugestellt werden. Man hat entdeckt, dass Ihr schweres Schicksal häufig von Nachkommen nachgeahmt wird, sodass diese ihr eigenes Leben nicht wirklich ergreifen können. Diese "Solidarität" innerhalb der Sippe wird unbewusst gelebt und geschieht aus Liebe zum leidenden Sippenmitglied.

Generell kann je nach Fragestellung die Herkunftsfamilie oder die Gegenwartsfamilie aufgestellt werden.

Ziel des Familienstellens

Ziel des Familienstellens ist es, die Dynamik innerhalb einer Sippe sichtbar zu machen und die verlorene Rangordnung wieder herzustellen. Jedes Mitglied darf dazugehören und seinen Platz einnehmen. Die Erlaubnis dazuzugehören und das Einhalten der Ordnung wirken sich auf die Betroffenen oft erleichternd aus.

Familienaufstellungen sind also heilende innere Bilder und keine Handlungsanweisungen.

Wann Familienstellen sinnvoll ist apfel

  • wenn sich bestimmte Ereignisse häufen oder innerhalb der Generationen wiederholen
  • bei Paarproblemen, Scheidungen und Patchwork-Familien
  • bei Erziehungs- und Schulproblemen
  • bei Problemen zwischen Geschwistern
  • bei Problemen zwischen den Generationen
  • bei Migrationsproblemen
  • bei Problemen mit Arbeitskollegen
  • bei Krankheiten und Suchtproblemen
  • bei speziellen pränatalen Gegebenheiten (unbewusstem Zwillingsverlust)

Voraussetzungen

Allgemein wird eine normale psychische Verfassung erwartet.

  • als Gruppenteilnehmer/in: keine Voraussetzungen
  • als Aufsteller/in: ein Vorgespräch zur Erstellung eines Genogramms (Stammbaum) und ein Nachgespräch

Das Genogramm

Die Aufstellung wird anhand eines Fragebogens vorbereitet. Die gesammelten Fakten werden in einem Einzelgespräch in einem Stammbaum, dem sogenannten Genogramm, festgehalten. Daraus ergibt sich dann die Familienstruktur. Durch dieses Zusammentragen von Fakten rücken Familienmitglieder und Ereignisse ins Blickfeld, die man vorher übersehen hat, sie für unbedeutend hielt oder von denen man gar nichts wusste.

Aufstellen mit Figuren figuren

Anschliessend wird die Familie bereits ein erstes Mal mit Holzfiguren aufgestellt. Dann wird gemeinsam entschieden, ob eine Aufstellung in der Gruppe oder als Einzelarbeit sinnvoll ist.

Kosten

Art Preis
Kursgeld als Repräsentant, Zuschauer Fr. 80.- pro Tag
Eigene Aufstellung Fr. 200.-
Genogramm Fr. 150.- bis Fr. 200.- je nach Zeitaufwand
Nachgespräch Fr. 150.-

Je nach Einkommen können die Preise reduziert werden.
Studenten, Lehrlinge und Arbeitslose zahlen pro Aufstellung Fr. 150.- und für die Gespräche je Fr. 100.-

Laufende Kurse

Referate oder Kurse, die ich momentan zum Thema Systemaufstellungen anbiete:

Jahresprogramm 2017

Mit dem Herzen sehen, Systemaufstellungen als Weg der Versöhnung, Tagesseminar,
Samstag 4. Februar 2017,Burgdorf

Mit dem Herzen sehen, Systemaufstellungen als Weg der Versöhnung, Tagesseminar,
Samstag 25. März 2017, Burgdorf

Mit dem Herzen sehen, Systemaufstellungen als Weg der Versöhnung, Tagesseminar,
Samstag 22. April 2017, Burgdorf

Mit dem Herzen sehen, Systemaufstellungen als Weg der Versöhnung, Tagesseminar,
Samstag 20. Mai 2017, Burgdorf

Mit dem Herzen sehen, Systemaufstellungen als Weg der Versöhnung, Tagesseminar,
Samstag 17. Juni 2017, Burgdorf

Beispiele früherer Veranstaltungen finden Sie unter Frühere Projekte